Buch: Sergej Lukianenko – Sternenschatten

Sternenschatten

Das zweite und letzte Buch der Sternen-Reihe.

Nachdem Pjotr Chrumow die Zivilisation der Geometer kennen und nicht lieben gelernt hat, entscheidet er sich dafür, dass sie nicht die letzte Rettung der Menschheit sein können, denn sie würden die Menschheit schlucken und assimilieren, statt sie zu erhalten. Doch die Geometer sind vor einer anderen Macht im All geflohen, die sie den „Schatten“ nennen. Diese befinden sich im Zentrum des Universums und Pjotr will herausfinden, wer sie sind und weshalb die Geometer mit ihrem gesamten Sonnensystem durch die halbe Galaxis vor ihnen geflohen sind. Interne Aufstände seiner Mannschaft verhindern dies fast, aber plötzlich hilft ihm sein Symbiont, der Cualcua, dessen gesamte Rasse sich in der gesamten Geschichte nicht einmal in anderer Leute Angelegenheiten eingemischt hatte. Mit seiner Hilfe gelangt Pjotr auf einen Planeten der Schatten, der völlig leblos ist. Auf dem Planeten gibt es weit verstreute, seltsame Stellen, und als Pjotr eine erkundet, entdeckt er das Tor zu den Welten der Schatten – und dem Ursprung allen Seins. Auch zu der Rettung der Erde?

Gut, das war kein Klappentext mehr, aber es soll trotzdem den Appetit anregen. Mir hat die Reihe sehr viel Spaß bereitet, das war überraschend für mich. Sternenschatten hat mir nicht ganz so gefallen wie Sternenspiel, das liegt aber daran dass viele Geheimnisse schon aufgedeckt wurden und sich die Story nun einfach weiter entwickelt. Ein Manko von Lukianenko kommt auch in dieser Reihe vor: das seltsame Ende. Anders als in seinen anderen Romanen wie der Wächter-Reihe oder der Welten-Reihe, wo das Ende völlig unverständlich, kompliziert und nicht erklärend geschrieben ist oder komplett übersprungen wurde und zur nächsten Geschichte übergegangen wurde, ist das Ende in der Sternen-Reihe fast zu läppisch einfach, ich war ein wenig enttäuscht. Aber Lukianenko ist trotzdem großartig zu lesen. Der Rest der Geschichten macht das meistens schlechte Ende ohne Umschweife wieder wett!

Somit sehr empfehlenswert!

Hier erneut eine Leseprobe!

Eine Antwort schreiben